Unter dem heutigen Namen ist die Alte Schmiede erst seit rund 100 Jahren bekannt. Foto: LAG Main4Eck
Im 16./17. Jahrhundert stand das kleine Fachwerkgebäude noch am äußeren westlichen Ortsrand. Foto: LAG Main4Eck
Die Ausstattung der Schmiede ist nahezu vollständig erhalten. Foto: LAG Main4Eck
In den 1970er Jahren war die Werkstatt wohl nicht mehr ganz zeitgemäß. Foto: LAG Main4Eck
Unter dem heutigen Namen ist die Alte Schmiede erst seit rund 100 Jahren bekannt. Foto: LAG Main4Eck
Im 16./17. Jahrhundert stand das kleine Fachwerkgebäude noch am äußeren westlichen Ortsrand. Foto: LAG Main4Eck
Die Ausstattung der Schmiede ist nahezu vollständig erhalten. Foto: LAG Main4Eck
In den 1970er Jahren war die Werkstatt wohl nicht mehr ganz zeitgemäß. Foto: LAG Main4Eck

Dornbuschschmiede

1 Min. Fußweg
3 Min. zur Haltestelle
5 Min. zum Bahnhof

Das älteste erhaltene Gebäude Dorfprozeltens ist die 1617 errichtete 'Alte Schmiede'. Archivalisch ist die 'fabrica' sogar bis 1541 zurückzuverfolgen. Über 400 Jahre lang wurde sie bis 1978 fast durchgängig betrieben. Ihren Namen hat sie von den letzten hier tätigen Schmieden, Adam und August Dornbusch. Der Heimat- und Geschichtsverein hat das Gebäude, das noch seine gesamte Werkzeugausstattung besitzt, 2020 restaurieren und die Technik instand setzen lassen. Heute sind wieder Schmiedevorführungen möglich.

Heimatmuseum und Schiffermuseum

In Dorfprozelten warten zwei weitere Museen darauf, entdeckt zu werden. Sie liegen alle in Laufreichweite und werden vom Heimat- und Geschichtsverein betrieben, sodass sich ein gemeinsamer Besuch anbietet. 

Das Heimatmuseum im Alten Bahnhof präsentiert verschiedene Aspekte der Ortsgeschichte, vor allem der örtlichen Handwerke. Hier sind ein Gemischtwarenladen, eine Schusterwerkstatt, eine Schreinerei und eine Steinmetzwerkstatt eingerichtet. Außerdem werden das Frisör- und Schneiderhandwerk thematisiert und im Außenbereich ist eine Steinhauerhütte rekonstruiert. Auf dem einladend gestalteten Bahnhofsvorplatz sind weitere Relikte der Dorfprozeltener Steinbruch- und Steinmetzbetriebe zu entdecken.

Das Schiffermuseum im Alten Waschhaus der Gemeinde, nur gut 100 Meter vom Main entfernt, enthält zahlreiche Zeugnisse des Schiffergewerbes. Die Schiffahrt stellte bis ins 20. Jahrhundert eine Haupterwerbsquelle der Bevölkerung dar; Dorfprozelten war einst das größte Schifferdorf in Unterfranken. Schiffsbestandteile, Werkzeuge und weitere Gegenstände, Bilder, Zeitungsartikel und mehr bringen den Gästen die Arbeits- und Lebenswelt der Schiffer näher. Daneben sind auch Utensilien des einstmaligen Waschbetriebes ausgestellt.

Literatur und Links

Heimat- und Geschichtsverein Dorfprozelten (Hg.): Dorfprozelten - ein Dorf im Wandel seiner 1000 jährigen Geschichte, Dorfprozelten 1995.

Georg Veh: Dorfprozelten - ein Dorf im Wandel seiner 1000 jährigen Geschichte Teil II, Dorfprozelten 2002.

 

weiterführende Links:

Heimat- und Geschichtsverein Dorfprozelten

Gemeinde Dorfprozelten

Europäischer Kulturweg "Altenbücher Kirchweg"