Alte Kirche © ASP
Hafen Containerterminal © ASP
Kohleberg © ASP
Leider Hafenverwaltung © ASP
Siechenhauskapelle © ASP
Siechhaus 1900 © ASP
Alte Kirche © ASP
Hafen Containerterminal © ASP
Kohleberg © ASP
Leider Hafenverwaltung © ASP
Siechenhauskapelle © ASP
Siechhaus 1900 © ASP

Kulturweg Von der Dorfschmiede zum Hafen

1 Min. Fußweg
1 Min. zur Haltestelle

Der Kulturweg zeigt den Aschaffenburger Stadtteil Leider mit dem Schwerpunkt Hafen. Doch erlauben einige Gebäude Einblick in die Vergangenheit des ehemaligen Bauerndorfes.
Leider hat eine viel bewegte Geschichte, aus der mit der alten Laurentiuskirche und der Siechhauskapelle zwei Besonderheiten herausragen. Im Mittelalter befand sich nahe Leider, wegen der Lage an der Straße nach Frankfurt, ein Spital für Leprakranke an das heute noch eine Kapelle erinnert. Der moderne Stadtteil wurde durch den Bayernhafen geprägt. Die Anlage des Hafens führte zu einem starken Anstieg der Bevölkerungszahl, was den Bau der neuen und größeren Laurentiuskirche nach sich zog.

Kulturweg Von der Dorfschmiede zum Hafen

Der 6 Kilometer lange Kulturweg beginnt am Parkplatz des Dessauer-Gymnasiums. Nach der Durchquerung des Schulareals folgt mit der Siechhauskapelle das älteste Bauwerk Leiders. Vorbei an der Laurentiuskirche führt der Weg weiter durch die die Ruhlandstraße, in der sich noch einige Fachwerkbauten erhalten haben. Der Ortsmittelpunkt in Alt-Leider ist der St.-Lukas-Platz, hier kann man ein Stück Leiderer Atmosphäre schnuppern. Am Übergang zum Hafengelände wird zunächst die Geschichte des alten Hafens erläutert. Auf der Thyssenbrücke geht es dann um den aktuellen Hafenbetrieb. Von hier an nimmt der Weg einen ruhigen Verlauf durch die Kleine Schönbuschallee mit einem Abstecher zum Kerpen-Denkmal, worauf der Rückweg – vorbei am Denkmal für den Kapuzinerpater Bernhard – wieder zur Schule führt. Der Wegverlauf ist eben.

Stationen

  • Friedrich-Dessauer-Gymnasium (Start)
  • Siechhauskapelle
  • Laurentiuskirche
  • Lukasplatz
  • Hafen historisch
  • Hafen aktuell
  • Kerpen-Denkmal

Die Europäischen Kulturwege

Mit dem Projekt der europäischen Kulturwege wird die Landschaft vor der eigenen Haustür in den Mittelpunkt gerückt. Jede Kulturlandschaft weist Besonderheiten auf und kann eine spannende Geschichte erzählen. So wird mit dem Kulturwegeprojekt an Vergangenes erinnert, Neues entdeckt, Unsichtbares sichtbar gemacht und bisher Alltägliches zum Besonderen. Die Ergebnisse dieser Auseinandersetzung werden auf den Tafeln der Kulturwege visualisiert und lassen sich erwandern. Auf einem Kulturwege gibt es so nicht nur für BesucherInnen Spannendes zu entdecken, auch BewohnerInnen lernen ihren Ort mit neuen Blickwinkeln wahrzunehmen.

Zu jedem europäischen Kulturweg wird ein Folder mit allen wichtigen Informationen herausgegeben, den Sie auf Nachfrage beim ASP, in der Geschäftsstelle des Spessartbundes oder bei den örtlichen Tourist-Informationen erhalten.

Logo Europäische Kulturwanderwege

Archäologisches Spessart-Projekt e. V. 

Das Archäologische Spessartprojekt (ASP) verbindet wissenschaftliche Forschung und bürgerschaftliches Engagement. Im Mittelpunkt steht eine Auseinandersetzung mit dem Thema Kulturlandschaft in all seinen unterschiedlichen Aspekten: Geschichte, Sprache, Kultur, Landschaftsentwicklung, natürliche Voraussetzungen wie Geographie, Topographie, Geologie oder Biologie, aber auch Landschaftsvorstellungen.

Ziel ist die Erforschung, Vermittlung und nachhaltige Entwicklung der Region Spessart und ihrer Randlandschaften. Alle Projekte wie die europäischen Kulturwege, archäologische Grabungen, das Spessart-Geo-Informations-System, pädagogische Programme für Schulen u.v.m. werden im intensiven Dialog und auf Anregung von BürgerInnen und Vereinen aus der Region sowie in enger Abstimmung mit den Behörden und kommunalen Körperschaften durchgeführt.

Mit unseren Aktivitäten wollen wir ein Bewusstsein schaffen, wie in der Entwicklung der Landschaft kulturelle, wirtschaftliche, ökologische und soziale Aspekte miteinander verwoben sind, sich gegenseitig beeinflussen und bedingen. Neben dem Fokus auf den Spessart als eine Kulturlandschaft hat das ASP von Beginn an auch eine europäische Dimension. In den Projekten European Cultural Path und Pathways to Cultural Landscapes, die jeweils von der Europäischen Union gefördert wurden, hatte sich das ASP mit vielen weiteren europäischen Landschaftsprojekten zusammengeschlossen. Derzeit ist das ASP in verschiedenen europäischen Projekten aktiv und als beratende Nichtregierungsorganisation beim Europarat in die Umsetzung der Europäischen Landschaftskonvention eingebunden.

Logo Archäologisches Spessart-Projekt