Märchenpilz © ASP
© ASP
Altes Rathaus © ASP
Grubingen © ASP
Schmachtenberg © ASP
Schmachtenberger Osterhase in Kindergarten Röllfeld © ASP
Totenwäldchen © ASP
Zuckerhaus © ASP
Märchenpilz © ASP
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Altes Rathaus © ASP
Grubingen © ASP
Schmachtenberg © ASP
Schmachtenberger Osterhase in Kindergarten Röllfeld © ASP
Totenwäldchen © ASP
Zuckerhaus © ASP

Kulturweg Auf dem Totenweg durchs Paradeis

1 Min. Fußweg
Bushaltestelle "Röllfeld Kirche"
1 Min. zur Haltestelle

Entlang des alten Totenweges birgt die Kulturlandschaft zwischen Röllfeld und Schmachtenberg einige Überraschungen: Ein »Zuckerhaus«, wo einst ein Märchenpilz stand, ein Professor vom Dorf und die Passage durch das Paradeis. Der heute abgelegene ehemalige Friedhof Grubingen mit seiner verschwundenen Kirche war einst die Urpfarrei für Klingenberg, Röllfeld und Schmachtenberg.

Kulturweg Auf dem Totenweg durchs Paradeis

Der Totenweg führte von Schmachtenberg durch das Totenwäldchen, vorbei an der Paradeismühle (Gemarkung "Paradeis") und durch Röllfeld bis nach Grubingen. Hier war der Friedhof für alle Einwohner der genannten Gemeinden und deshalb war dieser beschwerliche Weg zwischen dem 13. und dem 17. Jahrhundert zurückzulegen. Danach erhielten die Dörfer eigene Kapellen mit Friedhöfen, aus denen später Pfarrkirchen wurden. Grubingen erreichen Sie auf einem Stichweg von Röllfeld aus in Richtung Großheubach. Eine gemauerte Umfriedung mit einem steingewölbten Zugang und einem Hochkreuz im Inneren erinnert an die erste Pfarrkirche für die umliegenden Dörfer.

Der Höhenunterschied beträgt 180 Meter. Die Außenstation Grubingen erreichen Sie über einen Stichweg mit 2 Kilometer Länge (einfache Richtung). Folgen Sie der Markierung des gelben EU-Schiffchens auf blauem Grund auf einer Länge von 13 Kilometer.

Stationen

  • Röllfeld
  • Paradeismühle
  • Schmachtenberg Obstbau
  • Schmachtenberg
  • Zuckerhäuschen
  • Außenstation Grubingen

Die Europäischen Kulturwege

Mit dem Projekt der europäischen Kulturwege wird die Landschaft vor der eigenen Haustür in den Mittelpunkt gerückt. Jede Kulturlandschaft weist Besonderheiten auf und kann eine spannende Geschichte erzählen. So wird mit dem Kulturwegeprojekt an Vergangenes erinnert, Neues entdeckt, Unsichtbares sichtbar gemacht und bisher Alltägliches zum Besonderen. Die Ergebnisse dieser Auseinandersetzung werden auf den Tafeln der Kulturwege visualisiert und lassen sich erwandern. Auf einem Kulturwege gibt es so nicht nur für BesucherInnen Spannendes zu entdecken, auch BewohnerInnen lernen ihren Ort mit neuen Blickwinkeln wahrzunehmen.

Zu jedem europäischen Kulturweg wird ein Folder mit allen wichtigen Informationen herausgegeben, den Sie auf Nachfrage beim ASP, in der Geschäftsstelle des Spessartbundes oder bei den örtlichen Tourist-Informationen erhalten.

Logo Europäische Kulturwanderwege

Archäologisches Spessart-Projekt e. V. 

Das Archäologische Spessartprojekt (ASP) verbindet wissenschaftliche Forschung und bürgerschaftliches Engagement. Im Mittelpunkt steht eine Auseinandersetzung mit dem Thema Kulturlandschaft in all seinen unterschiedlichen Aspekten: Geschichte, Sprache, Kultur, Landschaftsentwicklung, natürliche Voraussetzungen wie Geographie, Topographie, Geologie oder Biologie, aber auch Landschaftsvorstellungen.

Ziel ist die Erforschung, Vermittlung und nachhaltige Entwicklung der Region Spessart und ihrer Randlandschaften. Alle Projekte wie die europäischen Kulturwege, archäologische Grabungen, das Spessart-Geo-Informations-System, pädagogische Programme für Schulen u.v.m. werden im intensiven Dialog und auf Anregung von BürgerInnen und Vereinen aus der Region sowie in enger Abstimmung mit den Behörden und kommunalen Körperschaften durchgeführt.

Mit unseren Aktivitäten wollen wir ein Bewusstsein schaffen, wie in der Entwicklung der Landschaft kulturelle, wirtschaftliche, ökologische und soziale Aspekte miteinander verwoben sind, sich gegenseitig beeinflussen und bedingen. Neben dem Fokus auf den Spessart als eine Kulturlandschaft hat das ASP von Beginn an auch eine europäische Dimension. In den Projekten European Cultural Path und Pathways to Cultural Landscapes, die jeweils von der Europäischen Union gefördert wurden, hatte sich das ASP mit vielen weiteren europäischen Landschaftsprojekten zusammengeschlossen. Derzeit ist das ASP in verschiedenen europäischen Projekten aktiv und als beratende Nichtregierungsorganisation beim Europarat in die Umsetzung der Europäischen Landschaftskonvention eingebunden.

Logo Archäologisches Spessart-Projekt